Anna Kirstine Brøndum Ancher

 

(1859 – 1935) war eine dänische Malerin des Impressionismus. Sie war eine Skagen-Malerin und ist als einzige der bekannten Künstlergemeinschaft tatsächlich in Skagen geboren. Herauszuheben ist an Anchers Malerei die gelungene Farbgestaltung sonnendurchfluteter Interieurs. Ausgehend vom Naturalismus und angeregt von der impressionistischen Malweise entwickelte Anna Ancher eine eigenständige Bildsprache. Während ihre männlichen Kollegen Pleinair malten, bevorzugte Anna Ancher Innenansichten. Häufiges Motiv sind Frauen, die in ihren schlichten Küchen, Wohn- und Arbeitsstuben mit alltäglichen Tätigkeiten beschäftigt sind: Sie rupfen Hühner, stillen ihren Säugling, nähen oder sitzen wie Eine blinde Frau in ihrer Stube in sich gekehrt im Lehnstuhl. Durch einfallendes Sonnenlicht, das sich als heller Reflex an der Wand abzeichnet, verweist Ancher auf das Augenblickhafte der Szene und verleiht gleichzeitig der Alltagstristesse poetischen Glanz. In dieser besonderen Synthese aus Naturalismus und Symbolismus entstehen Lebensbilder, die in ihrer Tendenz zur Abstraktion und Steigerung der Farbintensität eine seelische Ausdruckskraft erreichen, die Ancher zu einer der innovativsten Malerinnen ihrer Generation machte.

 

 

 

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Der Maler Vilhelm Kyhn raucht seine Pfeife – 1903
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Skagens Frau mit der kleinen Helga Ancher auf ihrem Schoß - 1889
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Gänse rupfen – 1904
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Ernter - 1905
Ernter - 1905

Ernter - 1905

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36,00 €
5 100
Die Fischernetze reinigen - 1911
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Ane Hedvig Brøndum - 1910
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Zwei kleine Mädchen lernen das Nähen – 1910
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Das Dienstmädchen in der Küche – 1883
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Sonnenlicht im blauen Zimmer - 1891
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Skagen-Interieur mit einem Sonnenstreifen auf dem Boden – 1905
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Postmeister Schrøder, Anna Ancher und Henny Brodersen – 1903
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Frau Ane Brøndum im blauen Zimmer – 1913
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Die Mutter flechtet dem Kind die Haare – 1882
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Kleiner Bruder - 1905
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Brøndums Nebengebäude – 1920
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Innenraum mit Clematis - 1913